iPhone: Südkoreas Behörden geben Startschuss

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iPhone (Foto: Apple)
iPhone (Foto: Apple)
iPhone (Foto: Apple)

Südkoreas Regulierungsbehörden haben den Vertrieb des Apple iPhones nach monatelangem Tauziehen genehmigt. Die Verzögerung für die Zulassung des Geräts führen die Verantwortlichen auf eine bislang gültige Regelung zurück, wonach Handys mit heimischer Technik ausgestattet sein müssen. Der Druck, die Freigabe für Apples Lifestyle-Smartphone voranzutreiben, dürfte nicht nur vonseiten der Konsumenten, sondern auch durch die Industrie über die vergangenen Monate zu groß geworden sein. Schließlich gilt Südkorea als eines der technisch fortgeschrittensten Länder der Welt. Mit einer Blockadepolitik gegenüber der Markteinführung des iPhones hätte man ein Außeneiterdasein riskiert.

Ob das iPhone auch in Südkorea in bisheriger Tradition über eine Exklusivpartnerschaft mit nur einem Mobilfunkanbieter auf den Markt kommt, ist derzeit noch nicht entschieden. Wie das Wall Street Journal, schreibt, soll es jedoch bereits Gespräche zwischen Apple und dem mit Mobilfunkkunden zweitgrößten

Telekommunikationskonzern KT Corp. über den zukünftigen iPhone-Vertrieb gegeben haben. Trotzdem sei noch unklar, ob die Amerikaner eine exklusive Vertriebspartnerschaft mit nur einem Anbieter oder doch mit KT Corp., dem bisherigen Marktführer SK Telekom sowie LG Telekom Co parallel zusammenarbeiten wird. Apple hüllt sich darüber jedoch in Schweigen.

Analysten zu folge scheinen die Amerikaner in dieser Frage allmählich einen strategischen Schwenk einzuleiten. Experten gehen trotz aller Spekulationen im Vorfeld des iPhone-Launches in Südkorea davon aus, dass Apple den Preiswettbewerb gegenüber Mobiltelefonen von Samsung und LG weiter anheizen wird. Traditionell verkaufen beide Konzerne Geräte im Inland preis bezogen im Schnitt doppelt so hoch wie im Ausland.

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