"FishVerify": Fische werden mit dem Smartphone gescannt (Foto: FishVerify)

Auch erfahrene Angler können nicht jeden Fisch einwandfrei identifizieren – aus diesem Problem hat Chuck Mohr mit zwei Freunden die iOS-App „FishVerify“ entwickelt. Diese hilft nicht nur dabei, den Fang zu erkennen, sondern gibt auch Aufschluss über die lokalen Fischereibestimmungen in Bezug auf die verschiedenen Tiere, ihr Lieblingsfutter und ob sie genießbar sind oder nicht.

KI identifiziert Fische
„Unser Ziel ist es, lokale Fischpopulationen zu schützen, indem wir Anglern aller Erfahrungsniveaus mit einem nützlichen Werkzeug ausstatten, dass ihnen bei der Identifikation und beim Umgang mit gesetzlichen Regelungen hilft, was hoffentlich zu einer ‚fangen und wieder freilassen‘-Geisteshaltung führt“, meint der FishVerify-Entwickler Mohr gegenüber „New Atlas“. Denn nicht alles, was am Haken hängen bleibt, soll auch mit nach Hause genommen werden.

Mit der FishVerify App Fischebestände überwachen. (Foto: FishVerify)
Mit der FishVerify App Fischebestände überwachen. (Foto: FishVerify)

Die App bedient sich zur Identifikation der Fische einer Künstlichen Intelligenz (kurz KI), die mit 1,5 Mio. Fotos von über 1.000 verschiedenen Fischarten gefüttert wurde, um die Unterscheidungsmerkmale der Tiere zu erlernen. Die Beta-Version konzentriert sich vorerst auf 150 Sorten, die in den Gewässern von Florida gefangen werden können. Diese werden live durch das Knipsen eines aktuellen Fotos identifiziert oder bereits auf dem Smartphone gespeicherte Bilder werden analysiert.

Analyse via GPS
Die App nutzt GPS-Daten um die lokalen Fischereibestimmungen abzurufen und versieht auch die Fänge mit Geotagging – vielleicht ist der Fischschwarm ja auch noch bei der nächsten Ausfahrt mit dem Boot dort anzutreffen. Wenn eine bestimmte Sorte auf den Teller soll, kann auch nach den spezifischen Fanggebieten gesucht werden. Die Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter läuft noch für 15 Tage.

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