Augmented Reality App „SketchAR“ hilft beim Zeichnen

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Der Nutzer sieht im Smartphone die Linien, denen er nachfahren sollen. (Foto: SketchAR)
Der Nutzer sieht im Smartphone die Linien, denen er nachfahren sollen. (Foto: SketchAR)

„SketchAR“ ist die moderne Version von „Malen nach Zahlen“, die Augmented Reality App macht es möglich, dass sogar künstlerisch völlig Unbegabte schöne Bilder aufs Papier bringen. Die von Andrey Drobitko entwickelte SketchAR -App nutzt Augmented Reality, um das Smartphone mit dem Zeichenblock zu koppeln. So sieht der Nutzer auf dem Bildschirm seines Telefons, welche Linien er auf dem darunterliegenden Blatt Papier nachziehen sollen.

„SketchAR ist für all jene nützlich, die schon immer zeichnen wollten, aber es nicht konnten“, heißt es auf der Webseite der App.

Die App projiziert die Linien im Bildschirm des Smartphones. (Gif: SketchAR)
Die App projiziert die Linien im Bildschirm des Smartphones. (Gif: SketchAR)

Künstlerunterstützung
Der Entwickler betont, dass auch erfahrene Künstler die App nützen können, etwa wenn es darum geht, ihre Entwürfe auf andere Flächen wie beispielsweise eine große Leinwand zu übertragen. Momentan ist die Nutzung jedoch noch auf Papier in der DIN-A4 Größe beschränkt.

Motive Wahl
Innerhalb der App werden einige Motive bereitgestellt, die nachgezeichnet werden können. Nutzer können aber auch auf dem Gerät gespeicherte Bilder mit SketchAR nutzen. So werden Fotos von der Software in einfachere Zeichnungen umgewandelt, bevor es mit dem Zeichnen losgeht. Zuvor muss man noch den Zeichenblock richtig ausrichten, hierfür hat die App Kreise am Rand, inerhalb dessen die Projektionsfläche auszurichten ist.

Handling
Ganz so einfach wie im Video ist es aber möglicherweise dann doch nicht, denn das gleichzeitige halten des Telefons und das Zeitgleiche zeichnen ist sehr unpraktische. Es ist daher ratsam, das Smartphone auf ein Stativ zu setzen, welches das es an seine Position hält.

App
Die App ist derzeit nur für iOS-Geräte gratis erhältlich. Eine Android-Version soll jedoch im Laufe des Jahres folgen. Ebenfalls ist auch schon eine Version für Androids Tango und Microsofts HoloLens in Planung.

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