Flexiblen digitalen Speicher drucken

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Erstellter Prototyp schaltet Lampen (Foto: Duke University)
Erstellter Prototyp schaltet Lampen (Foto: Duke University)

Wissenschaftlern der Duke University ist es gelungen, digitalen Speicherplatz gänzlich aus einem Areosol-Jet-Printer auszudrucken und wie eine Art sprühbaren Überzug auf zahlreichen Materialien zu festigen.

Chemie-Professor Dr. Benjamin Wiley. (Foto: Duke University)
Chemie-Professor Dr. Benjamin Wiley. (Foto: Duke University)

„Ein Speicher ist eine sehr abstrakte Sache, grundsätzlich ist es eine Serie von Einsern und Nullen, die man nutzen kann, um Informationen zu verschlüsseln“, erklärt der Professor für Chemie Benjamin Wiley.

„Wir haben einen Weg entwickelt, das komplette Gerät zu drucken, was man natürlich will, wenn man es auf Stoff, kurvige und flexible Materialien oder Untergründen, die keinen hohen Temperaturen ausgesetzt werden dürfen, anbringen möchte“, so Wiley weiter.

Nanopartikel
Für die Herstellung haben die Forscher goldene Nanopartikeltinte verwendet, die es im Handel gibt. Sie druckten damit eine Reihe von goldenen Elektroden auf einen Objektträger. Über diese Elektroden druckten die Experten anschließend Speichermaterial aus Kupfernanodraht, gefolgt von einer weiteren Schicht goldener Elektroden.

Erster Test
Um die Funktionalität zu demonstrieren, haben die Forscher das Gerät mit LEDs versehen, die durch eine auf dem digitalen Speicher hinterlegte Programmierung zum Blinken gebracht wurden. Das Versuchsobjekt ist im aktuellen Zustand vergleichbar mit einem 4-Bit-Speicherstick. Derzeit ist es das Einzige, das gänzlich mit einem Drucker hergestellt werden konnte. Ein weiter Vorteil ist, dass der Druck unter niedrigen Temperaturen stattfindet, so eröffnet es weitere Anwendungspotenziale z. B. auf brennbaren Materialien wie Papier, Kunststoff oder Textilen.

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