Neueste Beiträge

In eigener Sache: moobilux sucht Technikredakteur/in zur Verstärkung

0
Um die moobilux Besucher auch in Zukunft weiterhin täglich mit den wichtigsten Meldungen rund um Smartphones/Tablets, Apps, Gadgets, eMobility und Startups zu versorgen zu können, suchen wir ab sofort Verstärkung für die moobilux-Redaktion. Das Arbeitsspektrum umfasst neben aktueller Berichterstattung je nach Vorlieben auch Kommentare, Kolumnen und Produkt- und App-Reviews. Begeisterung, Interesse und Spaß an den Themen und Zeit zur regelmäßigen Mitarbeit sollten unbedingt vorhanden sein. Wir möchten hierbei ausdrücklich auch Einsteigern eine Chance geben. Erfahrungen als Journalist oder Blogger sind zwar von Vorteil, aber nicht zwingend notwendig. Die Arbeit wird zeitlich flexibel vom Home-Office aus erledigt. Unser Angebot
  • Flexible Arbeitszeiten
  • Erhalte Einblicke in die Arbeit einer erfolgreichen Online-Redaktion
  • Die Chance, monatlich über 1 Millionen Menschen zu erreichen
  • Blicke hinter die Kulissen der Technologie- & Medien-Unternehmen
  • Gestalte die Entwicklung eines schnell wachsenden Internet-Startup aktiv
  • Du bekommst die Möglichkeit die neuesten Smartphones/Tablets als ersten zu testen
  • Du erhältst spannende Aufgaben mit vielfältigen Möglichkeiten zur Weiterentwicklung
  • Die Möglichkeit als Journalist an interessante Messen (CES, MWC, IFA etc) teilzunehmen
  • Ein offenes sympathisches Redaktions-Team
  • Ein offener Geist und Ohr für neue Ideen
Dein Profil:
  • Du verfügst über eine hohe Internet-Affinität
  • Du hast Spaß am Umgang mit neuen Technologien
  • Du bist sicher im Umgang mit Microsoft- / Libre-Office
  • Du arbeitest gerne zielgerichtet und selbstständige
  • Du beherrschst die deutsche Sprache in Wort & Schrift
  • Du kannst technische Produkte kritisch und objektiv bewerten
  • Du verfügst über einem sicheren Umgang mit der deutschen Sprache in Wort & Schrift
Die Mitarbeit erfolgt zunächst unentgeltlich, jedoch bekommst Du für Dein Engagement neben der Aufmerksamkeit der moobilux Leser ab und an einige Goodies sowie reichhaltige Erfahrungen. Bei Bedarf können wir Dir auch gerne ein Praktikum Zeugnis anfertigen. Bitte schickt Eure Bewerbungen an bewerbung@moobilux.com. Neben einem kurzen Motivationsschreiben und Lebenslauf bitten wir euch auch um, einen Probeartikel zu einem Thema eurer Wahl (ca. 500 bis 800 Wörter) zu verfassen.

Test: Devolo Home Control

Pünktlich zur kalten Jahreszeit haben wir das Devolo Home Control System für euch an getestet. Wer sich an dieser Stelle fragt was ein Mobile orientiertes Magazin wie moobilux | Connected Mobile mit Smart Home Lösungen zu tun hat, dem sei gesagt das wirklich intelligente Hausautomatisierungslösung immer mobil orientiert sind. Der Fokus unseres zweiteiligen Tests liegt im ersten Teil beim Energiesparen. Mit Devolo Home Control hat der Aachener Netzwerktechnik-Hersteller Devolo AG sein Portfolio um Produkte für das intelligente Zuhause aus ergänzt. Wie auch bei all seinen anderen Produkten legt das Unternehmen auch bei Home Control großen Wert auf das Thema „Einfachheit“. Wir werden daher testen wie einfach die Installation und Einrichtung der Lösung wirklich ist.
Zentrale des Devolo Home Control. (Foto: Devolo)
Zentrale des Devolo Home Control. (Foto: Devolo)
Zuvor sei gesagt, dass das Devolo Home Control System modular aufgebaut ist. Es gibt verschiedene Module u. a. für die Bereiche Sicherheit, Komfort oder Energiesparen, die individuell und nach den eigenen Wünschen entsprechend ausgewählt werden können. Jedes der Module ist mit der „Zentrale“ verbunden. Die Zentrale ist der Mittelpunkt der meisten Haus-Automatisierungslösungen, so auch bei Devolo. Die Zentrale ist über das heimische Netzwerk (LAN/WLAN) auch mit dem Internet verbunden, sodass sich das System via Computer, Tablet oder Smartphone steuern lässt. Zur standardisierten Kommunikation zwischen den einzelnen Modulen und der Devolo Home Control Zentrale kommt die Z-Wave genante Funktechnik zum Einsatz.

Erläuterung Z-Wave: Z-Wave ist ein drahtloser Kommunikationsstandard, der von der Firma Sigma Designs und der Z-Wave Alliance für die Heimautomation entwickelt wurde. Die Funkkommunikation ist auf geringen Energieverbrauch und hohe Kommunikationssicherheit optimiert. Durch eine umfassende Spezifikation aller Kommunikationsaspekte und eine Zertifizierung der Produkte wird eine Interoperabilität aller mittels Z-Wave kommunizierenden Geräte sichergestellt. Zudem wird der Z-Wave Standard bereits von zahlreichen Herstellern unterstützt, so das es sich um eine zukunftssichere Technik handelt.

Bei dem Devolo Home Control Starter Paket (der Zentrale) und bei allen separater erhältlichen Modulen ist das zum Anbringen nötige Material mit dabei. Bei dem Starter Paket sind das neben der Zentral auch ein Tür-/Fensterkontakt und eine Schalt- & Meßsteckdose enthalten. In unserem Test haben wir das Starter Paket noch um einige Heizkörper-Thermostate und Raumthermostat ergänzt. Sowohl bei dem Starter Paket als auch bei den optional erhältlichen Aktoren und Sensoren ist immer das zum Anbringen nötige Zubehör enthalten. Im Fall des Heizkörper-Thermostats sind es zwei Batterien sowie zwei verschiedene große Ringe zum Anbringen des Thermostats an den zwei gängigsten Heizungsventil-Typen. Bei dem Raumthermostat sind ebenfalls Batterien sowie Schrauben und Dübel zum Fixieren des Thermostats an der Wand mit dabei. Installation Das Anbringen der Heizkörper-Thermostate geht wenn man die benötigte Rohrzange griffbereit hat entsprechend schnell von der Hand. Nach dem Aufsetzen des Heizkörper-Thermostats auf den mitgelieferten Haltering, bedarf es nur noch eines Knopfdrucks und das Heizkörper-Thermostat ist fest auf dem Heizkörperventil arretiert. Unsere Testerin hat für das Anbringen eines jeden Heizkörper-Thermostat weniger als 5 Minuten benötigt. Das Anbringen des Raumthermostats dauerte jedoch aufgrund der nötigen Bohrarbeiten etwas länger. Zieht man jedoch die für das Bohren notwendige Zeit ab, ist auch die Installation des Raumthermostats in ein paar Minuten erledigt. Setup Nach dem physischen Anbringen des Heizkörper- und Raumthermostats müssen die Geräte noch mit der Devolo Home Control Zentrale verknüpft werden. Der erste Schritt bei dem Setup der Zentrale besteht in der Inbetriebnahme, hierzu wird die Home Control Zentrale in eine Schuko-Steckdose gesteckt. Nach dem Einstecken der Zentrale in die Steckdose muss man sich zuerst bei online Devolo registrieren. Dieses ist schnell erledigt und so geht es direkt an die Konfiguration der Zentrale, sprich das Verbinden von der Zentrale mit den einzelnen Aktoren & Sensoren wie Heizkörper-Thermostate, Raumthermostate oder Schaltsteckdosen. Das Verbinden von der Zentrale mit den einzelnen Aktoren & Sensoren ist dann wiederum nur Sache eines Knopfdrucks. Denn Dank der Z-Wave Standardisierung funktionierte das Paaren der Devolo Home Control Zentrale Kinderleicht. Nach dem Paaren liefern die Aktoren & Sensoren stetig und automatisch Daten an die Home Control Zentrale. Dank der zuvor erfolgten Registrierung unter www.mydevolo.com lässt das traute Heim jetzt jederzeit über das Internet via Browser oder per Android & iOS App steuern. Schon ein paar Tage später, liefert die Zentrale sinnvolle und hilfreiche Informationen, z. B. mittels der Schalt- und Mess-Steckdose über den Energieverbrauch an selbiger. Sparpotenzial Mithilfe der von den Aktoren und Sensoren gelieferten Daten lässt sich nun aktiv sparen. So schaltet sich in unserem Test die Heizung im Raum automatisch ab, sobald man das Fenster zum Lüften öffnet. Im Badezimmer läuft die Heizung nun nicht mehr permanent, sondern nur noch nach Bedarf. In unserem Fall heißt das, die Badezimmerheizung startet morgens automatisch eine halbe Stunde vor dem Aufstehen und schaltet sich nach 1,5 Stunden später wieder ab. So lassen sich unnötige Umweltbelastungen und Heizkosten sparen. Ein anderes Beispiel in unserem Test ist die Schaltmeßsteckdose, die aktiv hilft die Stand-by Kosten der angeschlossenen Geräte zu reduzieren. Darüber hinaus liefert diese auch noch eine Statistik über die verbrauchte Energie. Fazit Der erste Eindruck der Devolo Home Control Zentrale ist durchweg positiv und mach einen durchdachten Eindruck. Auch die Gestaltung der Weboberfläche von My Devolo mach einen ausgereiften auf einfache Nutzung ausgelegten Eindruck. Einzig die derzeit verfügbaren mobilen Apps für Android und iOS sind noch sehr fummelig. Der Aachner-Hersteller hat dieses jedoch bereits erkannt und zur IFA 2016 zwei neue native Apps für Android und iOS angekündigt.

Smart Home das vernetze Zuhause 1/2

Smart Home das vernetze Zuhause 1/2 Das intelligente vernetzte Zuhause, das „Smart Home“ lockt mit Versprechen von mehr Komfort und Lebensqualität. Es soll helfen Energie zu sparen und zugleich einen Zugewinn an Sicherheit bieten. Jedoch ist der Sektor der (digitalen) Gebäudeautomation recht vielfältig, dieses beginnt schon bei der Wahl des passenden Smart Home Systems.
Smart Home das vernetze Zuhause. (Bild: moobilux.com)
Smart Home das vernetze Zuhause. (moobilux)
Offenes oder geschlossenes Systemen? Bei der Wahl der Smart Home Technik, stellt sich als erste die Frage ob man einen offenes- oder geschlossenes System nimmt. Hierbei es zu beachten, dass offene Systeme von verschiedenen Herstellern für Smart Home Lösungen unterstützt werden. Geschlossene (proprietäre) Systeme hingegen sind nicht kompatibel mit Geräten anderer Hersteller. So kann man nicht auf Produkte andere Hersteller ausweichen, wenn der ursprünglich gewählte Hersteller diese nicht anbietet. Funk oder Kabel? Die Installation von kabelgebundenen Systemen bietet sich nur bei einer anstehenden Kernsanierung oder einem Neubau an. Denn zu jeder Verbrauchsstelle, auf die zugegriffen werden soll, muss eigens eine Leitung gelegt werden. Das wiederum trägt auch zu den zum Teil erheblichen Kosten eines kabelgebunden Systems bei. Der Vorteil eines kabelgebundenen Systems liegt jedoch bei der schnellen Datenübertragung und der geringen Störanfälligkeit. Funkbasierende Lösungen können im Vergleich zu kabelgebundenen Systemen einfach und relativ kostengünstig nachgerüstet werden. Je nach gewählter Funktechnik und damit verbunden Frequenz kann das System jedoch anfällig für mögliche Störungen sein. Bei der nicht proprietären funkgestützten Gebäudeautomation sind vor allem die derzeit verbreiterten Standards „Zigbee“ und „Z-Wave“ zu nennen. Der Funkstandard Z-Wave (850 bis 950 MHz, Anm. d. Red.) verfügt jetzt schon über mehr als 1.000 zertifizierte Produkte. Es ist damit die weltweit größte Systemplattform für interoperable funkbasierter Produkte. Des Weiteren wäre hier auch noch der auf der vom Schnurlostelefon bekannten DETC-Technik basierende Funkstandard DECT-ULE (ULE steht für Ultra Low Energy, Anm. d. Red.) zu nennen. Dieser ist jedoch bis jetzt nur sehr wenig verbreitet. Ebenso wie der von der WiFi Alliance auf der CES 2016 vorstellte WLAN-Standard IEEE 802.11ah. Der neue WLAN-Standard gilt als besonders stromsparend und soll dem WLAN zum Durchbruch bei der Hausautomatisierung verhelfen. Denn bisher ist die WLAN-Technologie hierfür aufgrund des Stromverbrauchs er ungeeignet. So wundert es wenig, dass es kaum WLAN-Produkte zur Hausautomatisierung gibt. Weiterlesen: Der zweiten Teil von „Smart Home das vernetze Zuhause“

Test: Sennheiser Momentum 4 Wireless

0

Die Momentum-Serie von Sennheiser zeichnete sich bisher durch ein ikonisches und unverwechselbares Design aus. Ein ledernes Ohrpolster kombiniert mit Metallelementen und schlichten Ohrmuscheln. Doch dieser Look gehört nun der Vergangenheit an. Denn die neuen Momentum 4 Wireless Überohrkopfhörer kommen in einem völlig neu gestalteten Look daher der nicht jedem gefällt.

Schade ist, dass die Kopfhörer jetzt viel angepasster Aussehen und sich so nicht mehr von jedem x beliebigen Kopfhörern unterscheiden lassen. Ein de facto Identitätsverlust. Ob das neue Design mit der Übernahme der Sennheiser Konsumersparte durch Sonova zu tun hat, lässt sich an dieser Stelle schwer sagen. Auf die Frage zum neuen Design hin äußert sich der Hersteller wie folgt:

„Bei der Entwicklung der MOMENTUM 4 Wireless haben wir den Fokus auf bestmögliche Klangqualität und ANC-Performance, überragenden Tragekomfort, einfache Bedienbarkeit und eine lange Akkulaufzeit gelegt. Um in diesen Bereichen unsere und die hohen Ansprüche unserer Kundinnen zu erfüllen, haben wir den MOMENTUM-Kopfhörer in ein neues Design überführt, in dem all diese Features entsprechend verbessert werden können. Hinzu kommt, dass der MOMENTUM 3 Wireless durch sein Industrial-Design sehr auffällig ist. Bei Umfragen mit unseren Kundinnen haben wir herausgefunden, dass ein Großteil ein etwas gradlinigeres und reduzierteres Design bevorzugt. Daher kommt die neue MOMENTUM-Generation in einem eleganten, aber auch etwas reduzierterem Design.“

Zitat Sonova Consumer Hearing GmbH
Momentum Wireless vs. Momentum 4 Wireless (Bild: moobilux.com)
Momentum Wireless vs. Momentum 4 Wireless (Bild: moobilux.com)

Design

Fakt ist jedoch, dass das neue 08/15-Design nicht jedermanns Sache ist. Die Kopfhörer sind jedoch immer noch sehr angenehm zu tragen. Die Verarbeitung wirkt trotz des neuen Designs hochwertig. Die Oberseite des Kopfbügels ist mit einem stoffartigen Material überzogen. Die Unterseite ist gepolstert und leicht gummiert.

Mit 293 Gramm ist der Sennheiser Momentum 4 Wireless rund 33 Gramm schwerer als der ursprüngliche Sennheiser Momentum Wireless aus dem Jahre 2015. Ein kleiner Nachteil des neuen Momentum-4-Designs ist die mangelnde Flexibilität des Kopfhörers. Die vorherige Version konnte noch auf ein kompaktes Maß zusammengeklappt werden. Der neue Momentum 4 beherrscht dies leider nicht – der Kopfbügel und die Ohrmuscheln sind fest und können nicht zusammengeklappt werden.

Dafür gibt es jedoch eine stabile Transporttasche beim Sennheiser Momentum 4 Wireless. Sehr praktisch ist, dass sie neben einem guten Schutz für den Kopfhörer ausreichend Platz für das recht umfangreiche Zubehör bietet. Hinzu kommt, dass die Tasche recht edel aus sieht.

Klang & ANC

Insgesamt ist der Momentum 4 ein toller Kopfhörer mit ein paar kleinen Abstrichen. Er ist immer noch sehr bequem zu tragen und klingt großartig. Die Klangqualität ist, wie man es von Sennheiser erwarten kann, hervorragend. Positiv ist, dass nicht nur das Design beim neuen Momentum 4 Wireless, sondern das Active Noise Cancellation (ANC) rundumerneuert wurde.

Dieses passt sich nun wahlweise automatisch dem Geräuschpegel der Umgebung an, das heißt, es arbeitet nun adaptiv. Während der Momentum Wireless vor allem im Bassbereich effizient agiert hat, greift das ANC des neuen Modells viel beherzter zu und schafft es, einen weitaus größeren Ruheraum zu erzeugen. Das leichte Grundrauschen ist dabei zu vernachlässigen und fällt nicht ins Gewicht.

Damit holt der Momentum 4 Wireless in Sachen „Effektivität“ auf. Erfreulich ist auch, dass der Klang des Nutzsignals nicht verändert wird. Der Transparenzmodus des Momentum 4 verstärkt Umgebungsgeräusche, sodass z. B. Zugdurchsagen oder Gespräche verfolgt werden können, ohne den Kopfhörer abzusetzen.

Sprachqualität

Sennheiser verbaut zwei Beamforming MEMS-Mikrofone mit einem Frequenzgang von 50 Hz bis 10 kHz pro Seite. Anrufe und der Austausch mit Sprachassistenten sollen dank dieser Mikrofonanordnung natürlich und störungsfrei sein. Das können wir in unseren Praxistests bestätigen. Unsere Gesprächspartner hörten unsere Stimme klar und deutlich, und Hintergrundgeräusche waren kaum oder gar nicht wahrnehmbar. Andersherum war die Situation ähnlich: Die Stimme unseres Gesprächspartners war ohne Probleme zu hören.

Akku

Eine der großen Neuheiten des Momentum 4 Wireless ist die Akkulaufzeit von satten 60 Stunden Spieldauer ohne aktiviertes ANC & Co (Herstellerangaben). Damit legt Sennheiser die Messlatte ziemlich hoch. Während der Vorgänger nur 17 Stunden durchhielt, zeigt der Hersteller mit dem neuen Model nun der Konkurrenz, was technisch derzeit machbar ist. Kein anderer kabelloser Überohrkopfhörer bietet derzeit eine bessere Laufzeit. Erfreulich ist zudem, dass der Kopfhörer über eine Schnellladefunktion verfügt, mit der der festverbaute, 700 mAh Lithium-Ion-Akku in knapp zwei Stunden vollgeladen ist.

Fazit

Auch wenn so einige die alte bewehrte Momentum-Designsprache vermissen werden, hat Sennheiser mit dem Momentum 4 Wireless einen guten neuen ANC-Überohrkopfhörer geschaffen. Welcher über eine sehr lange Akkulaufzeit und ein gutes adaptives ANC verfügt. Auch anspruchsvolle Nutzer dürften sich davon angesprochen fühlen. Mit einem UVP von 350,- Euro ist der Momentum 4 zudem rund hundert Euro preiswerter als seine Vorgänger.

Bundesnetzagentur stellt erstmals förmlich Unterversorgung mit Telekommunikationsdiensten fest

0


Die Bundesnetzagentur hat heute erstmals eine Unterversorgung mit Telekommunikationsdiensten nach dem neuen Recht auf Versorgung festgestellt.

„Wir stellen heute zum ersten Mal für einige Haushalte in Niedersachsen förmlich fest, dass die rechtlich vorgeschriebene Mindestversorgung nicht erfüllt ist. Im weiteren Verfahren wird es nun darum gehen, die Versorgung so schnell wie möglich herzustellen. Die betroffenen Haushalte sollen möglichst bald eine Mindestbandbreite erhalten“, sagt Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur.

Feststellung betrifft Gemeinden in Niedersachsen

Die Feststellung betrifft die Gemeinden Mittelstenahe, Halvesbostel, Brackel sowie Stuhr in Niedersachsen, in denen eine Versorgung mit Telekommunikationsdiensten weder aktuell noch in objektiv absehbarer Zeit angemessen oder ausreichend erbracht wird. Auch hat die Bundesnetzagentur förmlich festgestellt, dass Bedarf an Versorgung besteht.
 
Telekommunikationsanbieter können sich nun in ein einem nächsten Schritt innerhalb eines Monats gegenüber der Bundesnetzagentur zur Versorgung der betroffenen Haushalte verpflichten. Sollte kein Unternehmen ein Angebot machen, wird die Bundesnetzagentur innerhalb von spätestens vier Monaten eines oder mehrere Unternehmen dazu verpflichten, die betroffenen Haushalte mit einem Telekommunikationsanschluss zu versehen und Telekommunikationsdienste anzubieten.
 
Die verpflichteten Anbieter müssen spätestens nach drei Monaten beginnen, die Voraussetzung für die Anbindung zu schaffen. In der Regel sollte das Mindestangebot dann innerhalb von weiteren drei Monaten zur Verfügung stehen. Wie lange es dauert, bis ein Anschluss zur Verfügung steht, hängt zum Beispiel davon ab, ob erhebliche Baumaßnahmen erforderlich sind.

Recht auf Versorgung mit Telekommunikationsdiensten

Nach dem Telekommunikationsgesetz hat jede Bürgerin und jeder Bürger einen Rechtsanspruch auf Versorgung mit einem Mindestangebot an Sprachkommunikation, also Telefon, und einem schnellen Internetzugangsdienst für eine angemessene soziale und wirtschaftliche Teilhabe.
 
Die Download-Geschwindigkeit muss mindestens 10 Megabit pro Sekunde betragen und die Upload-Rate muss bei mindestens 1,7 Megabit pro Sekunde liegen. Die Latenz, also die Verzögerungszeit bis zum Referenzmesspunkt aus der Breitbandmessung-Desktop-App der Bundesnetzagentur, darf nicht höher als 150 Millisekunden sein. Die Bundesnetzagentur überprüft diese Werte jährlich.
 
Eine vollständige Veröffentlichung findet sich auf der Webseite der Bundesnetzagentur unter http://www.bundesnetzagentur.de/tk-unterversorgung

Apple stellt neues iPhone 14 vor

Gestern Abend war es so weit, Apple hat das neue iPhone 14 vorgestellt. Ebenfalls überarbeite wurden die Apple Watch und AirPods Pro. Nur das iPhone Mini bleibt auf der Strecke. Ersteres hat ein 6,1-Zoll-Display, das iPhone 14 Pro Max kommt mit einem 6,7-Zoll-Bildschirm. Die maximale HDR-Helligkeit der XDR-Pro-Displays soll bei 1.600 cd/m² liegen, unter Sonnenlicht sogar bei 2.000 cd/m². Die Frontkamera und die Face-Unlock-Technik hat Apple in einer kleineren Öffnung im Display verbaut. Der Annäherungssensor ist hinter dem Glas verschwunden.
 
Apple nennt den Bereich mit den Kameras „Dynamic Island“. Benachrichtigungen nutzen das Loch im Display als Ausgangspunkt für Benachrichtigungsanimationen. In Musik-Apps wird das Album-Cover neben dem Loch angezeigt, aber dank des schwarzen Hintergrunds sieht der Bereich nicht wie ein Kameraloch aus. Auch andere Apps greifen auf den Bereich zu, etwa der Timer oder Ridesharing-Apps. Wenn Nutzer auf die Benachrichtigung tippen, wird sie vergrößert.
 
Die neuen Pro-Modelle haben endlich ein Always-on-Display. Die Hintergrundbilder sind abgedunkelt, und die Farben sollen erhalten bleiben. Die Bildwiederholrate kann auf bis zu 1 Hz gesenkt werden. Apple hat in den Pro-Modellen den neuen SoC A16 Bionic Chip eingebaut. Der Chip wird in einem 4-nm-Verfahren hergestellt und soll 40 Prozent schneller sein als der beste Chip der Konkurrenz. Der Chip verfügt über zwei Hochleistungskerne und vier Effizienzkerne. Der Grafikprozessor hat fünf Kerne, außerdem gibt es einen neuen Bildprozessor.
 
Beide Pro-Modelle haben drei Kameras auf der Rückseite, wobei die Hauptkamera jetzt 48 Megapixel hat. Die Kamera verwendet vierfaches Pixel-Binning für eine bessere Lichtausbeute, wobei Standardbilder mit 12 Megapixeln aufgenommen werden. Der Sensor soll doppelt so lichtempfindlich sein wie der des iPhone 13, und es können auch Fotos in voller Auflösung aufgenommen werden. Die neue Hauptkamera soll qualitativ gute Bilder mit zweifacher Vergrößerung bieten. Darüber hinaus gibt es wieder ein Teleobjektiv mit 12 Megapixeln und dreifacher Vergrößerung. Dank des neuen Sensors können Profi-Rohaufnahmen mit 48 Megapixeln gemacht werden.
 
Die neue Superweitwinkelkamera hat wieder 12 Megapixel, soll aber schärfer und lichtempfindlicher sein. Der Blitz soll seine Lichtintensität dem Zoomlevel anpassen. Die neue Photonic Engine soll die Lichtempfindlichkeit grundsätzlich verbessern. Auch die Pro-Modelle haben den neuen Action-Mode für Videos. Der Cinematic-Mode ermöglicht jetzt Aufnahmen in 4K mit 30 fps. Das iPhone 14 Pro soll eine Akkulaufzeit von einem Tag haben, zum Akku der Max-Modelle wurden bei der Präsentation keine Details genannt.

Preis & Verfügbarkeit

Die Preise für das 14 Pro beginnen bei 1.300 Euro, während das Pro Max bei 1.450 Euro starten wird. Bestellt werden kann es ab dem 9. September 2022, erhältlich ist es ab dem 16. September. Zudem gab Apple auf seiner Keynote bekannt, dass das neue iOS 16 für die iPhones am 12. September 2022 erscheinen wird.

Forschung: Hochreflektierende Spiegel aus dem Drucker

Dielektrische Spiegel, auch Bragg-Spiegel genannt, können Licht fast vollständig reflektieren. Dadurch eignen sie sich für eine Vielzahl von Anwendungen, beispielsweise in Kamerasystemen, in Mikroskopen, in der Medizintechnik oder in Sensorsystemen. Bisher mussten diese Spiegel in teuren Vakuumanlagen hergestellt werden. Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben jetzt erstmals hochwertige Bragg-Spiegel mit einem Tintenstrahldrucker gedruckt. Das Verfahren könnte den Weg für die digitale Fertigung individueller Spiegel ebnen. Die Ergebnisse sind im Fachmagazin Advanced Materials erschienen.

Für den Bragg-Spiegel werden mehrere dünne Materialschichten auf einen Träger aufgetragen. Diese aus vielen dünnen Schichten bestehenden Spiegel bilden einen optischen Spiegel, der dafür sorgt, dass Licht einer bestimmten Wellenlänge gezielt reflektiert wird. Die Reflektivität von Bragg-Spiegeln hängt vom Material, aber auch von der Anzahl der aufgetragenen Schichten und deren Dicke ab. Früher mussten Bragg-Spiegel unter Verwendung teurer Vakuumherstellungsanlagen hergestellt werden. Dem Karlsruher Team ist es erstmals gelungen, sie auf unterschiedlichen Medien zu drucken. Dies vereinfacht den Produktionsprozess.

„Es war eine große Herausforderung, geeignete Tinten zu entwickeln und einen zuverlässigen Prozess für die Multilayer-Herstellung zu etablieren“, sagt Professor Uli Lemmer vom Institut für Lichttechnik (LTI) des KIT, Projektleiter im Rahmen des Kompetenzzentrums „Auf Bestellung gefertigte 3D-Materie“.

Tinten aus Nanopartikeln

Die Bestandteile der Tinte müssen geeignete optische Eigenschaften aufweisen und außerdem löslich sein. Außerdem sollte jede Schicht so gleichmäßig wie möglich sein, um einen konsistenten Schichtstapel zu gewährleisten. Zudem muss der Druck exakt steuerbar und die Ergebnisse reproduzierbar sein, um die hervorragenden optischen Eigenschaften, also die hohe Reflektivität des Bragg-Spiegels, zuverlässig zu gewährleisten.

Das Team setzt auf Nanopartikel: „Durch die rasante Entwicklung der Nanochemie werden Nanopartikel immer günstiger und vielfältiger“, sagt Lemmer. Als optisch aktive Bestandteile der Tinte verwendete sein Team eine Mischung aus zwei verschiedenen Materialien, Titandioxid und Polymethylmethacrylat. Mit diesen Tinten konnten sie die optischen Eigenschaften und die Dicke einer Schicht mit äußerster Präzision per Tintenstrahl drucken. „Wir haben mit nur zehn Doppelschichten eine extrem hohe Reflektivität von 99 % erreicht“, sagt Lemmer.

Drucken auf großen und kleinen Flächen

Das von den LTI-Forschern entwickelte Fertigungsverfahren lässt sich auf wenige Mikrometer kleine Flächen übertragen, so dass beispielsweise optische Komponenten für die industrielle Mikrosystemtechnik oder für Kamerasysteme einfach hergestellt werden können. Andererseits können auch große Flächen wie Solarmodule, Fassadenelemente oder Werbescreens mit einer Fläche von mehreren Quadratmetern bedruckt werden. Spiegel können sogar auf flexible Kunststofffolie gedruckt werden. „Der volldigitale Herstellungsprozess ermöglicht die Herstellung von Spiegelschichten, die vollständig auf die Anwendung zugeschnitten sind. Das ist ein enormer Vorteil gegenüber bisherigen Herstellungsverfahren“, sagt Lemmer abschließend.

Huawei Mate 50 Serie offiziell vorgestellt

Huawei hat in China seine erwartete Mate-50-Serie für den chinesischen Markt vorgestellt. Das Huawei Mate-50-Pro verfügt über eine begrenzte Satelliten-Konnektivität, aber noch immer keinen 5G-Zugang. Grund dafür sind nach wie vor die von Donald Trump initiierten US-Sanktionen gegen den chinesischen Hersteller.

Mate-50-Pro

Das Mate-50-Pro bietet bis zu 512 GB Speicherplatz und kann zusätzlich um 256 GB erweitert werden. Das Mate-50-Pro hat einen 6,7-Zoll-OLED-Bildschirm und bietet eine Bildwiederholfrequenz von bis zu 120 Hz. Die Farbtiefe beträgt 10 Bit, die maximale Auflösung 1212 x 2616 Pixel. Die Hauptkamera des Pro-Modells ist ein 50-Megapixel-Sensor mit OIS, einer variablen Blende mit sechs Lamellen (f/1. bis f/.0). Die Ultraweitwinkelkamera hat einen 13 Megapixel-Sensor und eine f/2.2 Blende, das 3.5x Teleobjektiv (mit RYYB Sensor) bietet 6 Megapixel mit f/3.5 samt OIS. Das Teleobjektiv des Mate 50 hat eine Auflösung von 12 Megapixel und verfügt über eine Blende von f/2. Zu den weiteren Spezifikationen gehören ein 10-Kanal-Multi-Optik-Sensor und ein Laser-Autofokus.

Satelliten-Kommunikation

In übersetztem Werbematerial wies Huawei darauf hin, dass das Mate-50-Pro in der Lage sei, Text- und Standortinformationen über die Beidou-Satellitenkonstellation zu senden, wenn es kein terrestrisches Netz gibt. Der Empfang von Textnachrichten über die Navigationssatelliten schein jedoch nicht möglich zu sein.
 
Die Verbindung von Smartphone mit Satelliten war bereits zuvor Gegenstand von Spekulationen im Zusammenhang mit der bevorstehenden Vorstellung des nächsten Apple iPhone 14 im Laufe dieser Woche. Abgesehen vom Satellitenelement wurde die neue Mate-50-Serie mit ihrer Kamera, Bildschirm und verschiedenen Haltbarkeitsmerkmalen wie Wasser- und Staubdichtigkeit und Schutz vor Sturz-Schäden beworben.
 
Das Gerät ist bisher nur für den chinesischen Mark vorgestellt worden. Die Pro-Version des Mate-50 ist für 6.799 CNY (ca. 978,- USD) zu haben. Die Standardversion ist ab 4.999 CNY (ca. 719,- USD) in China erhältlich. Ob und wann die neuen Mate-50 Geräte auch nach Europa kommen, ist bisher noch unklar.

Forschung: Lichtfalle sorgt für mehr Solarstrom

Ein ganz besonderer Lichtstrahl hindert sich selbst daran, einen Raum, den er „betreten“ hat, wieder zu verlassen. Forscher der Technischen Universität Wien und der Hebrew University of Jerusalem haben die perfekte Lichtfalle entwickelt. Die Falle könnte eine wichtige Rolle in der zukünftigen Stromversorgung der Welt mit Solarstrom spielen.
 
Ob in der Photosynthese oder in Photovoltaikanlagen: Wer Licht effizient nutzen will, muss Licht möglichst umfassend absorbieren. Dies ist jedoch schwierig, wenn die Absorption innerhalb einer dünnen Materialschicht erfolgen muss, die normalerweise einen großen Teil des Lichts durchlässt.
 
Das Problem haben die Forscher in Österreich und Israel gelöst, indem sie rund um eine dünne Schicht, in der das Licht einfangen werden soll, Spiegel und Linsen angeordnet haben, die den Lichtstrahl im Kreis lenken. Am Ende überlagert er sich mit sich selbst, und zwar so, dass er sich selbst blockiert und das System nicht mehr verlassen kann.
 
Diese Methode zur Verbesserung der Absorption, die gerade in der Zeitschrift Science vorgestellt wurde, ist das Ergebnis einer fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen zwei Teams: der Idee, die vom Physikprofessor der hebräischen Universität Ori Katz aus Jerusalem vorgeschlagen und mit Stefan Rotter von der TU Wien entwickelt wurde. Das Experimentierfeld war in Jerusalem, die theoretischen Berechnungen kamen aus Wien.

Weitere Forschung nötig

„Licht zu absorbieren ist einfach, wenn es auf ein massives Objekt trifft, etwa einen dicken schwarzen Wollpullover. Aber bei vielen technischen Anwendungen hat man nur eine dünne Materialschicht zur Verfügung und möchte, dass das Licht genau in dieser Schicht absorbiert wird“, so Rotter.
 
In der Vergangenheit wurden Versuche unternommen, die Absorption von Materialien zu verbessern. Zum Beispiel habe durch das Material, das zwischen zwei Spiegel gelegt wird. Jedes Mal, wenn Licht zwischen den beiden Spiegeln hin und her wandert, durchquert es das Material und wird mit größerer Wahrscheinlichkeit absorbiert.
 
Die dabei verwendeten Spiegel sind jedoch nicht perfekt. Einer von ihnen sollte teilweise transparent sein. Andernfalls kann kein Licht durch den Bereich zwischen den beiden Spiegeln hindurchtreten. Das bedeutet aber auch, dass jedes Mal, wenn Licht auf diesen teildurchlässigen Spiegel trifft, ein Teil davon verloren geht. Um genau das zu verhindern, nutzen Forscher die Welleneigenschaften von Licht.
 
„Durch unsere Methode können wir alle Reflexionen durch Welleninterferenz auslöschen“, sagt Katz. Um die Lichtfalle praktisch nutzen zu können, etwa um Solarstrom mit höherer Effektivität zu erzeugen, sei allerdings noch Forschungs- und Entwicklungsarbeit notwendig.

E-Mails verursachen pro Tag 90.000 Tonnen CO2

Wer an Videokonferenzen teilnimmt, online einkauft oder sogar Internet-Fitnesskurse zu Hause besucht, statt zu reisen, kann die Treibhausgasemissionen erheblich reduzieren. Doch auch die negativen Umweltauswirkungen des digitalen Lebens sind überraschend hoch, stellt Jessica McLean von der School of Social Sciences der Macquarie University.

Der Energieverbrauch fordert seinen Tribut

„Wir denken nicht oft über die verschiedenen Infrastrukturen nach, die für das Senden einer E-Mail oder das Speichern unserer Fotos erforderlich sind. Denn das geschieht in Rechenzentren, die außer Sichtweite und damit aus dem Sinn sind“, so McLean.

Fast alle erwarteten einfach, dass alles klappt und ständig zu Verfügung steht. Digitale Aktivitäten brächten überraschend hohe Umweltbelastungen mit sich. Neben den Treibhausgasemissionen aufgrund des erheblichen Energieverbrauchs von PCs, Rechenzentren und Kommunikationsgeräten müssen auch der Wasserverbrauch und die Umweltbelastungen durch den Bergbau berücksichtigt werden, die aus dem Verbrauch von Materialien für den Bau und die Unterhaltung der globalen digitalen Infrastruktur benötigt werden.

Zwölf Liter Wasser für einmal Skype

Im Einzelnen schlüsselt McLean auf: Eine einstündige Videokonferenz verursacht die Emission von bis zu einem Kilogramm CO2. Der anteilige Wasserverbrauch etwa für die Kühlung in Rechenzentren liege bei zwölf Litern. Mike Berners-Lee, Spezialist für Kohlenstoff-Fußabdrücke an der Lancaster University Bailrigg, hat berechnet, dass eine kurze E-Mail, die von Telefon zu Telefon über WLAN gesendet wird, 0,3 Gramm CO2 verursacht. Bei einer kurzen E-Mail von Laptop zu Laptop seien es 17 Gramm und bei einer langen E-Mail mit Anhang, die vom Laptop gesendet wird, seien es schon 50 Gramm.
 
Bei täglich mehr als 300 Mrd. E-Mails weltweit kommt da schon einiges zusammen. 90.000 Tonnen, wenn es lauter ganz kurze Botschaften wären. Datenübertragung und Speicherung von Tausenden von Foto-, Audio- und Videodateien, Nachrichten, E-Mails und Dokumenten in einem durchschnittlichen US-Rechenzentrum verursachen jährliche Emissionen von rund 0,2 Tonnen CO2 für jeweils 100 Gigabyte Speicherplatz. Eine Stunde HD-Streaming pro Tag summieren sich auf das Jahr gerechnet auf 160 Kilogramm CO2. Das Training eines großen KI-Modells emittiert 315-mal mehr Kohlenstoff als ein Flug um die Welt, pro Person gerechnet.

„Es ist an der Zeit zu hinterfragen, ob es immer die umweltverträglichste Lösung ist, digital zu sein“, verdeutlicht McLean abschließend.

Motorola: Überraschende Event absage

Vollkommen überraschend hat Lenovo das für heute angekündigte Launch-Event für die beiden neuen Motorola-Smartphones Modelle abgesagt. Die Absage auf Weibo kam sehr kurzfristig und ohne die Nennung eines konkreten Grundes. Es bleibt somit unklar, wann die neuen Modelle Moto X30 Pro und Razr 2022 nun vorgestellt werden.

Es tut uns leid, Ihnen mitteilen zu müssen, dass die für heute Abend um 19:30 Uhr geplante Veranstaltung zur Einführung des moto X30 Pro abgesagt wurde. Wir wollen Ihnen die neuen Moto-Produkte nach wie vor ernsthaft vorstellen, und wir wollen immer noch das Moto sein, das die chinesischen Nutzer lieben. Bitte bleiben Sie auf der offiziellen Plattform von Moto für weitere Informationen, um auf dem Laufenden zu bleiben und vielen Dank.

Aus dem chinesischen Übersetzt mit Deepl.com

In den letzten Tagen und Wochen hat Motorola zahlreiche Teaser über seine neuen Smartphone-Flaggschiffe, das Moto X30 Pro und das Razr 2022, veröffentlicht. Das Unternehmen hat bereits über das Design und verschiedene Funktionen der Geräte gesprochen, und das Launch-Event wurde für den heutigen Dienstag (2. August 2022) um 7:30 Uhr Ortszeit angesetzt.

Dual-Screen-Monitor „Geminos“ kombiniert zwei 24“-Displays miteinander

Der Geminos Dual-Screen-Monitor von Mobile Pixels befindet sich derzeit auf Kickstarter im Crowdfunding. Die Einrichtung kombiniert zwei hintergrundbeleuchtete 24-Zoll-LED-Displays mit 1080p zu einer gewinkelten Oberfläche. Zu den weiteren Merkmalen dieser Lösung gehören eine eingebaute HD-Webcam, Lautsprecher sowie eine Dockingstation samt 100W Pass-Through-Charging.

Der Geminos Dual-Screen-Monitor verfolgt einen innovativen Ansatz.
Der Geminos Dual-Screen-Monitor verfolgt einen innovativen Ansatz. (Bild: Mobile Pixels)

Der Geminos Dual-Screen-Monitor läuft derzeit noch 36 Tage auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter. Die 25.000 USD der Kampagne war bereits binnen 36 Minuten vollständig finanziert. Es ist wahrscheinlich, dass diese noch einige Wochen laufende Crowdfunding-Aktion die 1 Million Marke in kürze sprengen wird. 

Das Gerät besteht aus zwei 24-Zoll-Bildschirmen, die mit einem minimalen Abstand übereinander gelagert sind und fast ein quadratisches Seitenverhältnis haben. Jeder LED-hintergrundbeleuchtete Screen hat eine Auflösung von 1080p und eine Bildwiederholfrequenz von 60 Hz.

Der obere Bildschirm lässt sich auf dem Ständer nach oben und unten verschieben, während der untere Monitor mitgeht. Laut des Herstellers soll das im Vergleich zu nebeneinanderstehenden Monitoren eine bessere Ergonomie ermöglichen. 

Bei nicht Nutzung lässt sich der Geminos zusammenklappen, um flach und kompakt weniger Raum in Anspruch zu nehmen. Mit der eingebauten Full-HD-Webcam können Videoanrufe ohne separate Kamera geführt werden. Zudem verfügt der Dual-Screen-Monitor über zwei integrierte Lautsprecher. Eine Docking-Station ist im Sockel des Monitors untergebracht. Diese hat neben UBS-A, Ethernet- und HDMI-Anschlüssen außerdem einem SD-Kartensteckplatz.

Daneben beherrscht der Geminos des Weiteren 100W USB-C Pass-Through-Charging (Durchgangsladung), mit der das angeschlossene Notebook auch bei ausgeschaltetem Monitor geladen wird. Die Steuerung erfolgt entweder über das Touchpad oder über den Computer, hierfür muss jedoch der Mobile-Pixels-Treiber installiert sein. 

Aktuell können Interessenten den Geminos Dual-Screen-Monitor über die Kickstarter-Kampagne noch als „Super Early Bird“ für 499 US-Dollar bestellen. In Zukunft soll das Monitor-Duo für 999 USD weltweit in den Handel kommen. Laut Hersteller Mobiles Pixels soll die Auslieferung der Geräte voraussichtlich im Oktober dieses Jahres beginnen.

Honor-Tablet 8 offiziell in China vorgestellt

Nun ist das neue Honor-Tablet in China offiziell vorgestellt. Das Honor-Tablet 8 sieht dem Apple iPad Pro (ca. 820 Euro auf Amazon) schon sehr ähnlich. Es ist aus einem Aluminium-Gehäuse mit flachen Kanten gefertigt, welches in den Farben Türkis, Dunkelblau und Beige angeboten wird.

Honor-Tablet 8 offiziell in China vorgestellt. (Bild: Honor)
Honor-Tablet 8 offiziell in China vorgestellt. (Bild: Honor)

Das Tablet 8 hat ein IPS-Panel mit einer Diagonale von 12 Zoll verbaut, dieses hat eine Auflösung von 2.000 x 1.200 Pixel und eine Helligkeit von 350 Nits. Es soll sich durch insgesamt acht Lautsprecher bestens für Multimedia-Anwendungen eignen.

Im Inneren verrichtet ein Qualcomm-Snapdragon 680 sein Werk, der vier leistungsstarke ARM Cortex-A73-Rechenkerne mit Taktfrequenzen bis 2,4 GHz und vier sparsame Cortex-A53-Kerne bei 1,8 GHz besitzt.

Honor-Tablet 8 (Bild: Honor)
Honor-Tablet 8 (Bild: Honor)

Das Honor-Tablet 8 hat eine Vorder- und Rückseite mit jeweils einer 5-Megapixel-Kamera. Der Akku hat eine Kapazität von 7.250 mAh und wird über einen USB-C-Anschluss aufgeladen. Honor verspricht, dass das Tablet 22 Stunden lang Videos abspielen kann und eine volle Ladung in knapp über zwei Stunden geladen werden kann. 

Das 520 Gramm leichte, 6,9 Millimeter dünne Tablet wird mit Magic UI 6.1 auf Basis von Android 12 ausgeliefert. Ein Ladegerät und ein passendes USB-C-Kabel sind im Lieferumfang enthalten, aber der kompatible Stylus muss separat gekauft werden.

Preise & Verfügbarkeit

Das Honor-Tablet 8 startet in China mit 4 GB Arbeitsspeicher und 128 GB Flashspeicher für 1.499 Yuan (ca. 217 Euro), das Topmodell mit 8 GB RAM und 128 GB Speicher kostet 1.999 Yuan (ca. 290 Euro). Bisher gibt es noch keine Details zur Verfügbarkeit des Gerätes außerhalb Chinas.