Das FinTech Revolut mischt mit ihren niedrigen Gebühren und ihrer schlanken App die Bankenbranche auf. Die Neobank ging am Dienstag in Deutschland mit einer eigenen europäischen Banklizenz an den Start. Das bedeutet, dass die App bald auch in anderen Ländern in Europa, Asien und Afrika verfügbar sein wird.

Deutsche Kunden, die schon die Revolut App etwa zum Tausch von Währungen, Kauf von Edelmetallen oder zur Budgetverwaltung nutzen, profitierten bei einem Upgrade zur Bank von der gesetzlichen europäischen Einlagensicherung bis 100.000 Euro.

In der zweiten Jahreshälfte sei eine Bankniederlassung in Deutschland geplant, erklärte das Fintech in seiner Pressemitteilung. Bisher hat das Startup nur ein Büro in Berlin. Zudem werden man für deutsche Revolut-Kunden Sparprodukte und Kreditkarten einführen.

18 Millionen Privatkunden

Das Unternehmen Revolut wurde 2015 im Vereinigten Königreich mit dem Schwerpunkt auf internationalen Geldtransfers gegründet. Zuletzt wurde Revolut nach eigenen Angaben mit 33 Milliarden US-Dollar bewertet. Das Unternehmen hat inzwischen rund 18 Millionen Privatkunden.

„Die Einführung von Revolut Bank in Deutschland wird unseren Kunden ein noch höheres Maß an Sicherheit und Vertrauen bieten und uns ermöglichen, in naher Zukunft eine Vielzahl an neuen Produkten und Dienstleistungen auf den Markt zu bringen“.

Revolut-CEO Joe Heneghan

Revolut bietet seinen Kunden die Möglichkeit, für bestimmte Premiumfunktionen der App extra zu bezahlen. So kann man zum Beispiel dafür bezahlen, dass seine Transaktionen sicherer werden. Revolut hofft, dass sein Revolut Bank Service es den Menschen ermöglicht, Revolut für geschäftliche Zwecke zu nutzen, so dass sie es häufiger nutzen können.

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