HMD Global stellt 8-Zoll-Tablet Nokia T10 vor

Neben einer Reihe an neuen Feature-Phones hat HMD Global seinem 10-Zoll-Tabelt dem Nokia-T20 ein 8-Zoll-Tablet, das Nokia-T10 zur Seite gestellt. Das kleinere dieser beiden Tablets wird zunächst in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf den Markt kommen und HMD will sich hierbei auf den B2B-Bereich konzentrieren. Auf der deutschen Nokia‑Website­ ist jedoch bereits eine Variante für Privatkunden ab 169, – Euro zu finden.

Das Nokia T10-Tablet. (Bild: HMD Global)
Das Nokia T10-Tablet. (Bild: HMD Global)

HMD Global hatte im Oktober 2021 mit dem Nokia-T20 das erste Tablet der Marke Nokia auf den Markt gebracht. Nun folgt mit dem Nokia-T10 ein kleineres Modell, das auf in weiten Teilen die gleiche Plattform wie der große Bruder nutzt. Hierzu gehört wie bei HMD Geräten üblich, ein pures Android, das ab Werk in der Version 12.0 auf dem Nokia-T10 installiert ist. Dieses wird, wie beim größeren Modell mit einem zweijährigen Update-Versprechen kommt. Jedoch warten die Besitzer eines Nokia-T20, welches mit Android 11 ausgeliefert wurde, bis heute auf das zugesicherte 12er-Update von Android 13 ganz zu schweigen. Anders sieht es bei den versprochenen Sicherheitsupdates aus, die für drei Jahre lang monatlich zuverlässig geliefert werden. 

Display 

Auf seinem 8-Zoll-LCD löst das T10 mit 1.280 × 800 Pixel bei 60 Hz auf und hat ein Seitenverhältnis von 16:10. Anwendungsgebiete wie Streaming und Videotelefonie dürften zudem die verbauten Stereo-Lautsprecher zugutekommen. Zudem kann das Tablet mit der Zweit-Bildschirm-Funktion den PC um ein zusätzliches Display erweitern. Für Familien gibt es wie beim T20 den Google Kids Space für altersgerechte Apps, Spiele, Bücher und Videos, die mit Hilfe der Link-App von Google festgelegt und verwaltet werden können. Das T10 bietet außerdem Stereo-Lautsprecher.

Technische Daten

Der verbaute Unisoc T606 Prozessor entspricht weitgehend dem des Nokia-T20, wobei dieses den ein Stückchen schnelleren Unisoc T610 verwendet. Die CPU-Kerne des T606 sind nicht ganz neu, jeder Kern ist niedriger getaktet und auch die GPU ist etwas kleiner. Nokia bietet das T10 mit 32-GB oder 64-GB-Speicher an. Der interne Speicher lässt sich per microSD-Karte erweiterten. Laut der Nokia-Website soll das Tablet ab dem 27. Juli für 169, – bzw. 190, – Euro auf den Markt kommen.

Leak zeigt neues Honor Pad 8

Einem aktuellen Leak zufolge arbeitet Honor an einem neuen Tablet, das unter dem Namen Honor Pad 8 oder Honor Tab 8 auf den Markt kommen könnte. Laut dem Leak soll das neue Gerät mit der Modellnummer HEY-W09 mit einem Snapdragon 680-Prozessor von Qualcomm ausgestattet sein. Der Chip verfügt über ein 4-G-Modem an Bord, unterstützt aber kein 5 G. Daher wird wahrscheinlich auch eine LTE-Version des Tablets auf den Markt kommen.

Dem Berichten zufolge soll das Tablet über ein 2-K-Display verfügen. Weitere Details über den Bildschirm und die Akkugröße sind noch nicht bekannt. Es wird erwartet, dass das Honor-Tablet 8 ein preisgünstiges Tablet wie z. B. das „Nokia T20“ sein wird. Zudem ist anzunehmen, dass es in China noch in diesem Monat zusammen mit anderen Produkten wie dem Honor X40i und der Honor Smart Screen X3-Serie vorgestellt wird.

Update: 15.07.2022 – Launch-Termin bestätigt.

Mit der Ankündigung eines neuen Launch-Events für den 21. Juli hat Honor bei Weibo vorab bereits ein Bild des vermeintlichen Honor Tablet 8 veröffentlicht. Das kommt in einem schicken Grünton daher. Der bekannte Leaker „Digital Chat Station“ hat zudem bei Weibo ein weiteres Bild veröffentlich.

Warum Du dein Smartphone nicht auf den Tisch legen solltest

Wir haben unsere Smartphones immer dabei. Allerdings hat das einen enormen Einfluss auf unsere Gehirnleistung, wie Wissenschaftler um Adrian F. Ward von der University of Texas in einer Studie herausfanden haben. Die Studie beobachtete in zwei Experimenten insgesamt etwa 800 Probanden, um herauszufinden, wie sich der Standort von Smartphones konkret auf unsere Gehirnleistung auswirken kann. Eine Gruppe ließ ihre Telefone bei sich auf dem Tisch liegen, eine zweite Gruppe steckte das Smartphone in ihre Taschen und die dritte Gruppe ließ ihre Mobiltelefone in einem anderen Raum liegen. In einem Test wurden dann die kognitiven Fähigkeiten der Teilnehmer überprüft, um herauszufinden, ob die Lage des Smartphones irgendwelche Auswirkungen auf das Gehirn hat.

Smartphone besser in einem anderen Raum aufbewahren

Das Ergebnis war erstaunlich, da es darauf hindeutete, dass die bloße Anwesenheit eines Mobiltelefons zu einer Verringerung der verfügbaren kognitiven Kapazität und einer Beeinträchtigung der Gehirnaktivität führen würde. All das, obwohl die zu Testenden wissen, dass sie dem Test wirklich ihre volle Aufmerksamkeit widmen müssen. Probanden, die ihre Smartphones in einem anderen Raum aufbewahrten, schnitten bei dem Test am besten ab. 

Für die Teilnehmer, die das Telefon auf den Tisch legten, spielte es keine Rolle, ob das Gerät ein- oder ausgeschaltet war. Auch die Position des Bildschirms spielt keine Rolle. Selbst wenn die Leute keine Handys benutzen, reicht die bloße Anwesenheit des Geräts aus. Selbst wenn der Mensch das Handy nicht verwendete, reichte die bloße Anwesenheit des Gerätes aus. Die Aufmerksamkeit zu beeinflussen und dadurch die kognitive Leistung zu reduzieren. 

Anwesenheit des Smartphones führt zu Konzentrationsverlust 

„Wir sehen einen linearen Trend, der darauf hindeutet, dass, wenn das Smartphone sichtbarer wird, die verfügbare kognitive Kapazität der Teilnehmer abnimmt“,

SAGTE WARD IN EINER ERKLÄRUNG.

„Sie denken nicht bewusst an Ihr Smartphone, aber dieser Vorgang – der Vorgang, den Sie benötigen, nicht an etwas zu denken, – nutzt einige Ihrer begrenzten kognitiven Ressourcen“,

so Ward weiter.

Die Gehirnleistung sei damit massiv eingeschränkt, wenn wir unser Smartphone in der Nähe haben. Aber nicht, weil die Personen Benachrichtigungen auf ihrem Gerät erhielten, seien sie abgelenkt gewesen. 

„Die bloße Anwesenheit ihres Smartphones reichte aus, um ihre kognitiven Fähigkeiten zu reduzieren“,

sagt Ward.

Daniel Oppenheimer, Psychologieprofessor an der University of California, hat zuvor diese veränderte Fähigkeit, sich auf andere Objekte zu konzentrieren, untersucht.

„Wir wissen, dass Smartphones sehr begehrenswert und dass viele Menschen süchtig nach ihren Handys sind. In diesem Sinne ist es nicht so überraschend, dass ein sichtbares Smartphone in der Nähe eine Belastung für die geistigen Ressourcen darstellen würde. Aber diese Studie ist die erste, die tatsächlich diese Wirkung demonstriert. Angesichts der Verbreitung von Smartphones in der modernen Gesellschaft hat die wichtige Auswirkung“.

Daniel Oppenheimer gegenüber „The Atlantic“.

Vielleicht denkst Du ans Lernen, wenn Du dein Handy für eine wichtige Aufgabe auf den Tisch legen möchtest. Doch wenn dein Telefon nicht in Reichweite ist, wirst Du die Aufgaben definitiv viel schneller erledigen. Danach kannst Du wieder Deinem Verlangen nachgehen und erst mal die Benachrichtigungen am Smartphone checken. All das mit dem Wissen, dass die kurze Abstinenz deine Effizienz steigert.

Sicherheit in der Cloud bereitet IT-Managern Sorgen

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Cloud-Sicherheit gegen Hackerangriffe ist heute ein wichtiges Anliegen für verantwortliche IT-Manager in Unternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des IT-Dienstleisters Delinea, für die im Rahmen der RSA Conference 2022 in San Francisco mehr als 100 Sicherheitsexperten befragt wurden. Sichern Sie privilegierten Zugriff 

Schutz der Daten in der Cloud ist für 37 % der Befragten das wichtigste Anliegen, gefolgt von Ransomware (19 %) und dezentralen Mitarbeitern (17 %). Cyber-Versicherungen spielen für viele Unternehmen eine immer wichtigere Rolle. 41 Prozent der Befragten geben an, dass ihr Unternehmen bereits über eine spezielle Versicherung verfügt oder über den Abschluss einer Versicherung nachdenkt. 

Wie die Ergebnisse zeigen, sind viele Unternehmen bereits auf dem richtigen Weg. 80 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Unternehmen in den letzten 12 Monaten nicht von einer Cyberattacke betroffen war.

Zwei-Faktor-Authentisierung

Die Sensibilisierung der Mitarbeiter mag ein Grund für diese Erfolge sein. Neunundfünfzig Prozent der Befragten verwenden keine Passwörter zwischen Konten, und fast zwei Drittel (66 %) geben an, dass sie eine sichere Multi-Faktor-Authentifizierung verwenden, wann immer verfügbar. Passwörter allein reichen nicht, zusätzlich sollte es immer eine weitere Sicherheitseben wie z.B. Zwei-Faktor-Authentisierung zur Sicherheitskontrolle beim Zugriff auf kritische Systeme und Anwendungen, sagt Thorsten Claus langjähriger Fachjournalist. 

Jeder zweite Deutsche schickt Grüße per Video

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Laut einer neuen Bitkom-Umfrage möchten 47 % der Sommerurlauber ihre Reiseerlebnisse per Videoanruf mit Familie und Freunden zu Hause teilen. Letztes Kalenderjahr hat nur ein Drittel (36 %) per Videoanrufen gegrüßt. Befragt wurden 1.000 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren.

7 von 10 Urlauberinnen und Urlaubern verschicken Urlaubsgrüße per Messenger. (Grafik: Bitkom)

69 % der jungen Menschen zwischen 16 und 29 Jahren planen sogar, aus dem Urlaub mit Facetime, Skype und Co. nach Hause zu telefonieren. Etwa zwei Drittel (65 %) der Urlauber grüßen auf traditionelle Weise per Telefon ohne Video. 71 % versenden ihre Grüße in Form von Fotos, Videos und Nachrichten über Messenger-Dienste wie Signal, WhatsApp, Threema oder Telegram. 

41 % nutzen soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram und Twitter. Klassische Postkarten werden zunehmend über Apps versendet. 15 % nutzen solche Postkarten-Apps und Grußkarten können über die App-Anbieter gestaltet und versendet werden. Im Vorjahr waren es nur 9 %. Die Hälfte klebt jedoch noch selbst die Briefmarke auf Karte oder Brief und sucht am Urlaubsort den nächsten Briefkasten.

SMS weit abgeschlagen 

Nur noch wenige Menschen versenden Urlaubsgrüße per SMS (12 %) und E-Mail (2 %). Insgesamt planen 88 %, Freunde und Familie in ihrer Heimatstadt zu begrüßen. Die Zahl der Urlaubsgrüße darf 2022 noch einmal steigen. 62 % der Deutschen wollen in den Sommerurlaub fahren. 2021 waren es nur noch 47 %. Damit wird der Wert nahezu auf das Vor-Corona-Niveau steigen. Vor der Pandemie (2019) planten 69 % den Sommerurlaub. 2020 waren es noch 55 Prozent.

Sennheiser Momentum 4 Wireless angekündigt

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Nachdem Sennheiser erst kürzlich den „TV-Kopfhörer Clear-Set-TV“ und „Momentum True Wireless 3“ In-Ears (ca. 250 Euro bei Amazon) vorgestellt hat, ist nun die erste Ankündigung der Überohrkopfhörer Momentum 4 Wireless erschienen. Die Nachfolger des „Momentum 3 Wireless“ zum Test (bei Amazon ca. 300 Euro) sollen im August 2022 vorgestellt werden.
 
Der deutsche Hersteller hat erste Details zu Eigenschaften und Ausstattung des kommenden ANC-Headsets veröffentlicht. Laut Sennheiser werden diese mit einem audiophil inspirierten 2-mm-Lautsprechersystem „hervorragende Dynamik und Klarheit für herausragenden High-Fidelity-Sound“ liefern. Der übliche Marketing-Hype erwähnt auch, dass der Schall dank der angewinkelten Lautsprecher direkt von vorne zu den Ohren gelangt, um eine natürlich klingende Szene zu erzeugen.
 
Sennheiser verspricht eine Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten, mit denen Nutzer den neuen Momentum 4 Wireless an ihre persönlichen Vorlieben anpassen können. Ein neues leichtes Design wurde entwickelt, um die Audioleistung zu optimieren. Die mit Kunstleder bezogenen Ohrpolster ermöglichen laut Hersteller eine hochpräzise Klangwiedergabe und fortschrittliche adaptive Geräuschunterdrückung (ANC). Zudem soll die optimierte Polsterung für dauerhaften Tragekomfort sorgen.
 
Technisch interessanter, Sennheiser spricht von bis zu 60 Stunden Akkulaufzeit. Dies wäre eine deutliche Verbesserung gegenüber der aktuellen Generation. Beim Momentum 3 Wireless gibt der Hersteller nur bis zu 17 Stunden Laufzeit mit einer Akkuladung an. Die genannten 60 Stunden gelten jedoch ohne aktiviertes ANC & Co. Genaueres werden wir jedoch erst in etwa zwei Monaten erfahren, wenn Sennheiser den neuen Momentum Wireless 4 offiziell vorstellen will.

Vivos X80 Pro Flaggschiff-Smartphone kostet 1.300 Euro

Das Flaggschiff-Smartphone X80 Pro des chinesischen Herstellers Vivo ist ab sofort in Deutschland erhältlich. Nachdem das Smartphone im April 2022 in China angekündigt wurde, soll es hierzulande ab Juli 2022 erhältlich sein. Wie bei den bisherigen Top-Geräten legt Vivo auch beim X80 Pro großen Wert auf hochwertige Ausstattung und Kameras. Dies schlägt sich im hohen Preis nieder.

Das Vivo X80 Pro verfügt über einen 6,78 Zoll großen AMOLED-Bildschirm mit einer Auflösung von 3.200 x 1.440 Pixel und einer Bildrate von 120 Hz. Darin steckt Qualcomms Snapdragon 8 Gen1 mit 12 GB RAM für in Deutschland verkaufte Modelle. Der Flashspeicher beträgt 256 GB und die 512-GB-Version ist hierzulande nicht erhältlich. Auf der Rückseite ist ein Quad-Kamera-Setup verbaut, die Hauptkamera nutzt einen 50-Megapixel-Sensor. Es gibt auch 48-Megapixel-Ultraweitwinkelkameras, 8-Megapixel-Telefotokameras und 12-Megapixel-Gimbal-stabilisierte Porträtkameras. Sie hat eine auf Kleinbildformat umgerechnete Brennweite von 50 mm, was doppelt so viel ist wie die Hauptkamera.

Integrier Gimbal für stabile Aufnahmen

Gimbal-Kameras können unter anderem bei Videoaufnahmen für zusätzliche Stabilisierung sorgen. Zusätzliche Bildverarbeitungschips sollen Fotos visuell optimieren und die Verarbeitungsgeschwindigkeit verbessern. Die Frontkamera hat 32 Megapixel. Das Video kann auch verbessert werden. Der Nachtmodus garantiert bessere Bilder für Fotos und Videos. Kameraschwenks sollen Bewegungsunschärfe reduzieren, die zum Beispiel durch Zittern der Hände verursacht wird. Der Akku des X80 Pro hat eine Nennladung von 4.700 mAh und kann mit 80 Watt geladen werden. Smartphones können kabellos mit bis zu 50 Watt aufgeladen werden. Das Smartphone kommt mit Funtouch OS 12, das auf Android 12 basiert.
 
Das Vivo X80 Pro kostet in Deutschland 1.300, – Euro und kommt mit 12 GB RAM und 256 GB Flashspeicher. Smartphones gibt es nur in Schwarz. Preislich orientieren sich Vivo-Smartphones mit dem Smartphone wie bei früheren Modellen am oberen Rand der Oberklasse.

Mögliche Preise fürs Vivo X80 Pro in Deutschland aufgetaucht

Bereits im Mai hatte der Hersteller Vivo bestätigt, dass man in diesem Jahr das neue Flaggschiff Vivo X80 Pro nach Deutschland bringen wolle. Das Smartphone ist in China schon offiziell in China vorgestellt worden, daher sind alle technischen Daten bereits bekannt.

Das neue Android-Flaggschiff Vivo X80 Pro. (Bild: Vivo)
Das neue Android-Flaggschiff Vivo X80 Pro. (Bild: Vivo)


 
Im Inneren des Vivo X80 Pro verrichtet ein Snapdragon 8 Gen 1 zusammen 12 GB RAM seinen Dienst. Seine Energie bezieht das Telefon aus einem 4.700 mAh Akku. Der Akku kann per Qi Kabellos geladen werden. Die Triple-Kamera löst mit 50 MP, 48 MP (Ultraweit) und 12 MP (Zoom mit Periskop-Kamera). Auf der Front haben wir ein 6,78 Zoll großes OLED-Display mit 120 Hz, was bis zu 1.500 Nits hell werden kann. Das Panel dürfte von Samsung sein.

Doch über den zu erwartenden Preis hierzulande war bisher nichts bekannt. Laut einem Tweet von Roland, eine durchaus gute Quelle dürfte das Vivo X80 Pro hierzulande mit über 1.099,- Euro zu Buche schlagen. Es gibt nur eine Version mit 12 GB RAM und 256 GB Speicher. Die finalen Details liefern wir Euch am 15. Juni.

Deutsche mögen die Online-Sprechstunde per Video

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Immer mehr Deutsche sparen sich den Ganz zum Arzt und bevorzugen stattdessen die Video-Sprechstunde. Wie der Berliner Digitalverband Bitkom im Zuge einer Befragung unter 1.003 Menschen erhoben hat, haben 18 Prozent der Bundesbürger mindestens einmal per Video-Sprechstunde mit Ärzten auf diese Weise kommuniziert. Das sind vier Prozentpunkte mehr als 2021, wo es noch 14 Prozent waren und fast vier Mal so viele wie 2019 (fünf Prozent).

Zeit & Geld sparen

Es gibt mehrere gute Gründe, warum Videosprechstunden immer beliebter werden. Sie sind oft bequemer als herkömmliche Arztbesuche und können bequem von zu Hause aus durchgeführt werden. Außerdem kann die Videosprechstunde Zeit und Geld sparen, weil sie die An- und Abreise zum Arzt überflüssig macht.

„Die Video-Sprechstunde ist in bestimmten Fällen mittlerweile eine echte Alternative zum Praxisbesuch vor Ort. Den technischen Zugang erhält man unkompliziert über Apps oder Webseiten, ein Smartphone, Laptop oder PC mit Kamera genügen“, sagt Bernhard Rohleder Bitkom-Hauptgeschäftsführer.

sagt Bernhard Rohleder Bitkom-Hauptgeschäftsführer

Die Nutzer der Video-Sprechstunde haben dabei überwiegend positive Erfahrungen gemacht (71 Prozent). 31 Prozent beurteilen sie als „gut“, 40 Prozent als „eher gut“, heißt es. Die übrigen waren weniger zufrieden: 17 Prozent bewerten ihre Erfahrung mit der Video-Sprechstunde als „eher schlecht“ und zehn Prozent als „schlecht“. Insgesamt fordern acht von zehn Nutzern (79 Prozent), das Angebot an Video-Sprechstunden solle ausgebaut werden.

Mehr als zwei Drittel (69 Prozent) haben die Behandlung in der Video-Sprechstunde als ebenso gut wie in der Praxis erlebt. Ebenso viele (69 Prozent) würden die Video-Sprechstunde im Freundes- und Familienkreis empfehlen und mehr als die Hälfte (55 Prozent) hat nun vor, wann immer möglich, eine Video-Sprechstunde zu nutzen.

Zeitlichen Begrenzung

Problematisch ist aus Sicht des Bitkom ist jedoch, dass Videosprechstunden in Deutschland nur zeitweise geöffnet werden können. Ärzte dürften nur 30 Prozent ihrer Sprechstunden als Online-Sprechstunden abrechnen – mehr werde von den Kassen nicht honoriert.

„Die Zahl chronisch kranker nimmt aufgrund des demografischen Wandels weiter zu – den Behandlungsbedarf zu decken wird künftig eine große Herausforderung sein. Insbesondere abseits der urbanen Ballungsräume können Video-Sprechstunden helfen, die medizinische Versorgung aufrecht zu erhalten“, betont Rohleder.

sagt Bernhard Rohleder Bitkom-Hauptgeschäftsführer

Das Warten auf Android 12 fürs Nokia-T20

Eine der Kerne bei der Wiederbelebung der Marke Nokia durch HMD Global vor einigen Jahren war das Versprechen, den Nutzern ein sauberes und aktualisiertes Android-Erlebnis zu bieten. Trotz einiger Stolpersteine hat HMD Global sein Versprechen, seine Smartphones mindestens drei Jahre lang zu aktualisieren, größtenteils eingehalten.
 
Doch die Nutzer des Nokia T20 warten noch immer auf das Android 12 Update ihres im Oktober 2021 erschienen Tablets. Einem Bericht von Nokiamob vom April 2022 zufolge zeigen eine Reihe von Geekbench-Tests, dass HMD Global derzeit daran arbeitet, Android 12 auf einigen seiner Unisoc-Geräte zu testen, zu denen auch das Tablet Nokia T20 gehört.

Screenshot des Geekbench-Tests des Nokia T20 Tablets.


Das im letzten Jahr vorgestellte Tablet Nokia T20 sollte mindestens, dass ebenfalls im Oktober 2021 von Google vorgestellte Android 12 Update erhalten. Das 10,4-Zoll große Nokia T20 arbeitet mit dem noch relativ unbekannte Unisoc T610-Chipsatz und verfügt über 32/64 GB internem Speicher sowie 3/4 GB RAM.

Nachgefragt

moobilux.com hat inzwischen mehrfach bei der Nokia-Pressestelle bzgl. des Android 12 Updates nachgefragt. Doch bisher erhielten wir keine zufriedenstellenden Informationen zum geplanten Termin der Update Veröffentlichung. Wir bleiben jedoch am Ball und halten Euch wie gewohnt auf dem Laufenden.